Französische Internetbox (Free, SFR, Orange, Bouygues) kündigen: Anleitung
Wie Sie Ihre französische Internet- oder Glasfaserbox kündigen: die 10-tägige Kündigungsfrist, Kündigungsgebühren und ihre Deckelung, die Rückgabe der Geräte, die berechtigten Gründe, die die Gebühren aufheben, und warum das Einschreiben mit Rückschein der sicherste Nachweis bleibt.
Schnelle Antwort
Um eine Internetbox (Freebox, SFR-Box, Livebox Orange, Bbox) zu kündigen, senden Sie einen Antrag an Ihren Anbieter: Die maximale Frist beträgt 10 Tage ab Empfang. Gedeckelte Kündigungsgebühren können anfallen, und bei Bindung (12 Monate) können die restlichen Monatsbeiträge fällig werden — außer bei einem belegten berechtigten Grund. Sie müssen die Geräte zurückgeben (Box, Decoder), sonst werden sie berechnet. Das Einschreiben mit Rückschein bleibt der sicherste Nachweis Ihres Antrags und seines Datums.
| Für wen | ADSL-/Glasfaser-Box-Kunden, die kündigen oder den Anbieter wechseln möchten |
| Frist | Maximal 10 Tage ab Empfang des Antrags |
| Gebühren | Gedeckelte Kündigungsgebühren; restliche Monate bei Bindung, außer bei berechtigtem Grund |
| Geräte | Box, Decoder und Zubehör fristgerecht zurückgeben, mit Abgabenachweis |
| Berechtigter Grund | Umzug in nicht versorgtes Gebiet, langer Krankenhausaufenthalt, Überschuldung, Todesfall… |
| Wann Rückschein nötig | Immer bei Bindung oder Streit — der Rückschein datiert Antrag und Fristbeginn |
Den Anbieter wechseln oder die Box abschalten ist einfach, doch die Bindung, die Gebühren und die Geräterückgabe sorgen oft für Überraschungen auf der Schlussrechnung. So kündigen Sie sauber.
1. Ihre Bindung prüfen
- Angebot ohne Bindung: Sie kündigen jederzeit; nur eine pauschale Kündigungsgebühr (Bearbeitungsgebühr) kann anfallen.
- Angebot mit Bindung (12 Monate): Vor Ende des ersten Jahres können die restlichen Monatsbeiträge fällig werden. Nach dem ersten Jahr kann Ihnen nur ein Viertel der Restsummen berechnet werden.
- Ein berechtigter Grund (siehe unten) befreit Sie von den vorzeitigen Kündigungsgebühren.
2. Anbieterwechsel ohne Unterbrechung
Wenn Sie bei einem neuen Anbieter abschließen, kann dieser die Kündigung Ihrer alten Box übernehmen, um eine Unterbrechung zu vermeiden. Prüfen Sie dennoch, dass die alte Leitung ordnungsgemäß gekündigt ist: Im Zweifel senden Sie selbst einen schriftlichen Antrag. Um Ihre Festnetznummer zu behalten, beantragen Sie die Rufnummernmitnahme über Ihren neuen Anbieter (mit Ihrer RIO-Nummer).
3. Warum das Einschreiben weiter anzuraten ist
Viele Anbieter akzeptieren die Kündigung online oder telefonisch. Sobald aber Bindung, Gebühren oder ein Doppelabrechnungs-Risiko im Spiel sind, gilt das Einschreiben mit Rückschein:
- Es beweist das Datum Ihres Antrags, das die 10-Tage-Frist in Gang setzt;
- es fixiert den geltend gemachten berechtigten Grund und die beigefügten Nachweise;
- es ist Ihr Beweis, falls die Gebühren angefochten werden.
4. Vorlage für das Kündigungsschreiben
Betreff: Kündigung meines Internetbox-Abos — Kundennr. [Referenz]
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich kündige mein Abo für das Angebot [Angebotsname], Kundennr. [Referenz] / Anschlussnr. [Nummer], zum Zeitpunkt des Empfangs dieses Schreibens und spätestens innerhalb der gesetzlichen 10-Tage-Frist.
[Falls zutreffend:] Diese Kündigung erfolgt aus einem berechtigten Grund: [Umzug in ein nicht versorgtes Gebiet / Krankenhausaufenthalt / …], dessen Nachweis beiliegt. Ich bitte daher, keine vorzeitigen Kündigungsgebühren zu berechnen.
Bitte teilen Sie mir mit, wie ich die Geräte zurückgebe, und senden Sie mir eine Schlussrechnung sowie die Erstattung eines etwaigen Guthabens.
Mit freundlichen Grüßen,
[Datum — Unterschrift]
5. Die Geräte zurückgeben
Die Box, der TV-Decoder und deren Zubehör müssen innerhalb der vom Anbieter gesetzten Frist zurückgegeben werden, sonst werden sie Ihnen berechnet (oft mehrere zehn Euro pro Gerät). Kernpunkte:
- verwenden Sie den mitgelieferten Rücksendeschein oder geben Sie die Geräte im Shop ab;
- bewahren Sie den Abgabenachweis auf (Beleg, Paket-Sendungsnummer);
- prüfen Sie auf der Schlussrechnung, dass kein zurückgegebenes Gerät berechnet wurde.
6. Die berechtigten Gründe
Sie heben die vorzeitigen Kündigungsgebühren bei Bindung auf. Die häufigsten:
- Umzug in ein vom Anbieter nicht versorgtes Gebiet;
- Krankenhausaufenthalt oder langfristige Krankheit;
- anerkannte Überschuldung;
- Todesfall des Kunden;
- lange Haft.
Legen Sie stets einen Nachweis bei: Ohne Beweis wendet der Anbieter die Gebühren an.
Kündigen aus dem Ausland oder verwalten Sie den Anschluss eines Angehörigen aus der Ferne? MaisonMail kann Ihr Kündigungsschreiben per Einschreiben mit Rückschein an Ihren Anbieter drucken und versenden. Der Ursprungsmarkt, die Laufzeiten, die Sendungsverfolgung und der Rückschein werden vor der Zahlung bestätigt.
7. Häufige Fehler
- Vergessen, die Geräte zurückzugeben: Die Berechnung erfolgt fast automatisch.
- Den Nachweis des berechtigten Grunds nicht beilegen: Die Gebühren fallen an.
- Kündigen vor der Rufnummernmitnahme: Sie verlieren Ihren Festnetzanschluss.
- Sich bei Bindung auf einen bloßen Anruf verlassen: kein durchsetzbares Datum.
- Die Schlussrechnung nicht prüfen: Guthaben und unberechtigte Gebühren bleiben oft unbemerkt.
Kurz gesagt: Die Kündigung Ihrer Internetbox bedeutet eine 10-Tage-Frist, die Geräterückgabe und, bei Bindung, Gebühren, die nur ein belegter berechtigter Grund aufhebt. Das Einschreiben mit Rückschein datiert Ihren Antrag, fixiert Ihren Grund und schützt Sie bei der Anfechtung der Gebühren — es ist die Spur, die gegenüber dem Anbieter zählt.
Offizielle Quellen
Verwendete Referenzen und Links zu den aktuell geltenden Regeln.
- Résilier un contrat d'accès à internet (F31059)Service-Public.fr
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